+++ Drehbeginn für "IK1 - Touristen
in Gefahr" +++
Am Samstag,
9. Oktober 2010, fällt die erste Klappe für "IK1 - Touristen in Gefahr".
Den 90-minütigen Pilotfilm produziert die Bavaria Fernsehproduktion im
Auftrag von RTL, gedreht wird an internationalen Schauplätzen.
"IK" steht
für Internationale Koordinierung - eine Abteilung des
Bundeskriminalamtes, die weltweit zum Einsatz kommt, wenn Deutsche im
Ausland in Verbrechen verwickelt werden.
Peter
Reichard entwickelte "IK1" zusammen mit dem
Produzenten Stephan Bechtle.
Im ersten
Fall geht es um einen illegalen Ring für Kinderadoptionen in Thailand.
RTL will den Film im nächsten Jahr zeigen.
+++ Peter Reichard moderiert
Veranstaltung zu Ehren der verstorbenen
Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig, Autorin des Bestsellers "Das
Ende der Geduld" +++
Berlin, 23. September
2010.
Der
Bund Deutscher Kriminalbeamter verleiht in diesem Jahr den Orden "Bul le
mérite" posthum an die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig. Sie
arbeitete im Berliner Problemviertel Neukölln und trug durch die
Entwicklung des "Neuköllner Modells" wesentlich zur
Verfahrensbeschleunigung bei. Kirsten Heisig suchte den direkten Dialog
mit den Jugendlichen auf dem Kiez und kämpfte lange Zeit gemeinsam mit
dem Bund Deutscher Kriminalbeamter gegen Gewalt. Ihr kurz nach ihrem Tod
erschienenes Buch "Das Ende der Geduld" schaffte es auf Anhieb auf die
Bestsellerlisten und löste heftige Diskussionen über die staatliche
Reaktion auf jugendliche Gewalttäter mit Migrationshintergrund aus.
Laudator ist Heinz Buschkowsky, Bezirksbürgermeister Berlin-Neukölln.
Teilnehmer der anschließenden Podiumsdiskussion sind u.a. Dr.
Ole Schröder, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des
Innern, Karlheinz Gaertner, Polizei Berlin, Fadi Saad, Buchautor und
Streetworker, und Dirk Heinrichs, Schauspieler und Geschäftsführer
“Sprache gegen Gewalt e.V.”
23. September 2010, 14.00 Uhr
Landesvertretung Hamburg, Berlin
Jägerstr.
1-3, 10117 Berlin
Schirmherr:
Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg
+++ Entführungsfall Natascha Kampusch
wird Kinofilm! +++
München, 27. Mai 2010.
Die
Constantin Film und Bernd Eichinger haben sich mit Natascha Kampusch
geeinigt, die Geschichte ihrer Entführung und ihrer Gefangenschaft für
das Kino zu verfilmen. Bernd Eichinger ("Der Baader Meinhof Komplex,"
"Der Untergang," "Das Parfum") wird den Film für die Constantin Film
produzieren. Der Journalist und Dokumentarfilmemacher Peter Reichard,
der Natascha Kampusch für die ARD Reportage "Natascha Kampusch - 3096
Tage Gefangenschaft" über mehrere Monate hinweg interviewte, wird das
Projekt und das Drehbuch mitentwickeln. Die Dreharbeiten sind für 2011
angesetzt. Die Constantin Film wird den Film in 2012 in die Kinos
bringen.
"Ich weiß es sehr zu schätzen, dass Natascha Kampusch uns das Vertrauen
entgegenbringt, ihre Geschichte zu verfilmen," so Bernd Eichinger.
"Peter Reichard und mir geht es darum, dass nach all den
Medienspekulationen und Politskandalen, die der Entführungsfall Natascha
Kampusch ausgelöst hat, erzählt wird, was wirklich geschehen ist."
Peter Reichard erklärt: "Respekt, Einfühlsamkeit und absolute Seriosität
sind, neben der künstlerischen Herausforderung, die unabdingbaren
Voraussetzungen für ein solches Filmprojekt. Mir war schnell klar, dass
dieser hohe Anspruch nur durch Bernd Eichinger und die Constantin Film
erfüllt werden kann. Nun haben wir uns zu einem Team zusammengefunden.
Und darüber freue ich mich - auch für Natascha Kampusch."
"Viele einfühlsame Zusendungen der letzten Jahre haben mich dazu bewegt,
mein Schicksal verfilmen zu lassen", erläutert Natascha Kampusch. "Ich
bin froh, dass sich nun mit Bernd Eichinger und der Constantin Film eine
außergewöhnliche Gelegenheit bietet, meine Geschichte in behutsamer
Weise auf die Leinwand zu bringen."
Natascha Kampusch ist 10 Jahre alt, als sie 1998 auf dem Schulweg von
dem Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil entführt wird. Sie wird von
ihm achteinhalb Jahre lang in einem unterirdischen Verlies gefangen
gehalten. 2006 gelingt ihr die Flucht, und Wolfgang Priklopil nimmt sich
das Leben. Nach Natascha Kampuschs Selbstbefreiung gerät ihre Entführung
ins Zentrum politischer Machtspiele und sensationslüsterner
Berichterstattung der Medien. Ihr Weg zur Freiheit ist noch lange nicht
zu Ende.
+++
Dokumentarfilm "Natascha Kampusch – 3096 Tage Gefangenschaft" +++
Montag, 25. Januar 2010, 21.00 -
21.45 Uhr (ARD)
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am Sonntag-Artikel
vom 23.08.2009:
Peter Reichard berichtet
drei Jahre nach ihrer Befreiung
"Mit Natascha Kampusch im Haus ihrer Qualen"
(pdf-Datei)
Wien, Juni 2009. Natascha Kampusch ist zehn, als sie 1998 auf dem
Schulweg von dem Schaltmechaniker Wolfgang Priklopil entführt und in
einem unterirdischen Verlies gefangen gehalten wird. Achteinhalb Jahre
lang. Das sind für sie achteinhalb Jahre Qual, Demütigung und
Überlebenskampf. Auch für ihre Mutter sind diese Jahre der blanke
Horror: Neben der Ungewissheit über das Schicksal ihrer Tochter kommen
öffentliche Spekulationen hinzu, die in dem Vorwurf gipfeln, sie habe
ihr eigenes Kind ermordet. Der engste Freund des Täters bleibt
ahnungslos, all die Jahre. Als Natascha Kampusch 2006 endlich die Flucht
gelingt, ist er der letzte, der mit ihrem Entführer spricht. Danach
nimmt sich Wolfgang Priklopil das Leben. Seither muss sich sein Freund
gegen den Vorwurf wehren, dessen Komplize gewesen zu sein. Auch die
Polizei gerät in den achteinhalb Jahren immer wieder unter medialen
Druck, gespeist von Vermutungen selbsternannter Privat-Kriminalisten.
Nach Natascha Kampuschs Selbstbefreiung wird eine angebliche
Fahndungspanne publik, die Österreichs Innenministerin vertuscht haben
soll. Der Skandal ist da. Andere Skandale kommen hinzu, 2008 tritt die
Regierung zurück. Der Entführungsfall Natascha Kampusch ist zu einem
politischen Machtspiel geworden. Denn die Untersuchungskommissionen
tagen weiter. Bis heute.
Knapp drei Jahre haben der Autor Peter Reichard und die
Medienrechercheurin Evelyne Reichard den Fall begleitet, mit allen
Hauptbeteiligten gesprochen, sie vor der Kamera interviewt. Am
intensivsten waren die Begegnungen mit Natascha Kampusch, die sich über
mehrere Monate erstreckten. Dabei haben sie eine junge Frau
kennengelernt, die entgegen öffentlicher Wahrnehmung durch ihre hohe
soziale Intelligenz, Bescheidenheit und Warmherzigkeit zutiefst
beeindruckt.
Die Chronologie dieses weltweit einzigartigen Entführungsfalles wird zur
Zeit in Wien für eine internationale Co-Produktion der ARD und
ZDF-Enterprises gedreht. Produktionsfirma ist die SECURITEL
(„Aktenzeichen XY...ungelöst“).
+++ Regino-Fernsehpreis 2008 an Peter
Reichard
für "Der Mordfall Jakob von Metzler"
im ZDF +++
Mainz.
In der
Kategorie Fernsehen ging der diesjährige Regino-Preis an Ulrike
Angermann und Peter Reichard. Die begehrte
Auszeichnung wurde vor 60 Medienvertretern und Gästen im Großen
Sitzungssaal des Oberlandesgerichts in Koblenz für die ZDF-Dokumentation
"Der Mordfall Jakob von Metzler" verliehen. Der Fall hatte bundesweit
für erhebliches Aufsehen
gesorgt.
Filmausschnitt "Der Mordfall Jakob von Metzler"
„Die Filmemacher zeichnen auf hervorragende Weise ein Bild von unserer
Gesellschaft, das zum Nachdenken anregt“, so Rechtsanwalt Wolfgang
Ferner in seiner Laudatio. „Vor allem bei der Frage, wie weit dürfen
Ermittlungen gehen?“
Unter der Schirmherrschaft des rheinland-pfälzischen Justizministers
wird die Auszeichnung von der Neuen Juristischen Wochenschrift (NJW)
gemeinsam mit Preisinitiator Wolfgang Ferner verliehen. Weitere
Preisträger waren Annette Wilmes (Deutschlandradio) und Mario Kaiser
(Spiegel). Die Festansprache hielt der renommierte Strafverteidiger
Eberhard Kempf zum Thema „Strafrecht und Medien, zwei ungleiche
Brüder?“.
+++ NDR-Dokumentarfilm "Meine
Davidwache" +++
Dienstag, 02. September 2008, 21.45 -
22.30 Uhr (NDR Fernsehen)
Filmausschnitt "Meine Davidwache"
„Meine Davidwache": 45 Minuten pralles Leben. Ein bunter
zeitgeschichtlicher Reigen von der Nachkriegszeit bis heute. Geschildert
von Polizistinnen und Polizisten. Von Milieugrößen. Und von der Witwe
eines Polizisten, die erst jetzt, nach 33 Jahren, die dramatischen
Umstände des gewaltsamen Todes ihres Mannes auf St. Pauli erfährt: von
Peter Reichard, seinem früheren Schichtkollegen. Es geht um Korruption,
um Schutzgelderpressungen, um Mord und Totschlag. Um Straßenstrich und
Sperrgebiet. Und enttäuschte Freier, die ihre "gekaufte Braut" in einem
zweiten Anlauf erobern wollen - mit Hilfe der Polizei.